
{"id":25,"date":"2012-02-25T12:31:49","date_gmt":"2012-02-25T12:31:49","guid":{"rendered":"http:\/\/web362.itscserver.org\/wordpress\/?page_id=25"},"modified":"2019-04-24T11:56:25","modified_gmt":"2019-04-24T09:56:25","slug":"gesundheitliche-auswirkungen-des-rauchens","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/rauchfrei.at\/en\/fakten\/gesundheitliche-auswirkungen-des-rauchens\/","title":{"rendered":"Gesundheitliche Auswirkungen des Rauchens"},"content":{"rendered":"<p>[et_pb_section bb_built=&#8221;1&#8243; custom_padding_last_edited=&#8221;off|&#8221; module_class=&#8221;header&#8221; _builder_version=&#8221;3.0.99&#8243; background_color=&#8221;#67BAD3&#8243; custom_margin=&#8221;||0px|&#8221; custom_padding=&#8221;100px||10px|&#8221; next_background_color=&#8221;#ffffff&#8221;][et_pb_row custom_padding=&#8221;||0px|&#8221; custom_margin=&#8221;||0px|&#8221; padding_bottom_1=&#8221;0px&#8221; _builder_version=&#8221;3.0.99&#8243;][et_pb_column type=&#8221;4_4&#8243;][et_pb_text admin_label=&#8221;Blue Background Header&#8221; _builder_version=&#8221;3.21.1&#8243; custom_margin=&#8221;||0px|&#8221; custom_padding=&#8221;||0px|&#8221; z_index_tablet=&#8221;500&#8243;]<\/p>\n<h1>Gesundheitliche Auswirkungen des Rauchens<\/h1>\n<h2>Die Inhaltsstoffe des Tabakrauchs schaden K\u00f6rper und Psyche<\/h2>\n<p>[\/et_pb_text][\/et_pb_column][\/et_pb_row][\/et_pb_section][et_pb_section bb_built=&#8221;1&#8243; _builder_version=&#8221;3.0.47&#8243; prev_background_color=&#8221;#67BAD3&#8243;][et_pb_row _builder_version=&#8221;3.0.48&#8243; background_size=&#8221;initial&#8221; background_position=&#8221;top_left&#8221; background_repeat=&#8221;repeat&#8221;][et_pb_column type=&#8221;2_3&#8243;][et_pb_text admin_label=&#8221;Gesundheitliche Auswirkungen&#8221; _builder_version=&#8221;3.21.1&#8243; z_index_tablet=&#8221;500&#8243;]<\/p>\n<p>So gut wie jedes Organ des K\u00f6rpers ist durch die Auswirkungen des Rauchens betroffen. F\u00fcr sechs der acht f\u00fchrenden Todesursachen gilt Rauchen als Risikofaktor. Jede\/r zweite Raucher\/in stirbt fr\u00fchzeitig an einer Folgeerkrankung des Rauchens. Aufgrund der Inhaltsstoffe der Tabakpflanze, der industriell zugef\u00fcgten Bestandteile sowie durch die Verbrennungsstoffe, kommt es zu sehr unterschiedlichen gesundheitssch\u00e4dlichen Einfl\u00fcssen. In alphabetischer Reihenfolge sind die bekanntesten Auswirkungen aufgelistet, jedoch ohne Anspruch auf Vollst\u00e4ndigkeit. In jedem Fall gilt, der Rauchstopp ist die beste M\u00f6glichkeit der Pr\u00e4vention und verbessert die Therapieerfolge!<\/p>\n<p>[\/et_pb_text][et_pb_toggle admin_label=&#8221;ATEMWEGSERKRANKUNGEN&#8221; title=&#8221;ATEMSWEGERKRANKUNGEN&#8221; _builder_version=&#8221;3.21&#8243; title_font=&#8221;||||||||&#8221; box_shadow_position=&#8221;outer&#8221; open_toggle_text_color=&#8221;#212121&#8243; closed_toggle_text_color=&#8221;#212121&#8243; closed_toggle_background_color=&#8221;#ffffff&#8221; icon_color=&#8221;#67bad3&#8243; title_level=&#8221;h3&#8243; custom_margin=&#8221;||10px|&#8221;]<\/p>\n<p><strong>Asthma<\/strong><\/p>\n<p>Asthma ist eine Erkrankung der Atemwege. Atemwegsinfekte, allergische Reaktionen, k\u00f6rperliche Anstrengung und Stress l\u00f6sen asthmatische Beschwerden aus. Asthma verengt die Atemwege. Rauchen ebenfalls.<\/p>\n<p>Bei mehr als 70% der Menschen mit Asthma besteht ein Zusammenhang mit dem Rauchen.<\/p>\n<p>Tabakrauchen ist einerseits ein eigenst\u00e4ndiger Risikofaktor Asthma zu entwickeln, andererseits verschlechtert es den klinischen Verlauf der Erkrankung: Bei erwachsenen Patienten mit Asthma im Vergleich zu nichtrauchenden Asthmatikern geht der Konsum von Tabakprodukten mit einer schlechteren Asthmakontrolle, schwereren Symptomen und einer niedrigeren Lebensqualit\u00e4t einher.<\/p>\n<p>Regelm\u00e4\u00dfig rauchende Asthmatiker\/innen erleiden dar\u00fcber hinaus h\u00e4ufiger schwerere chronische Verl\u00e4ufe, werden \u00f6fter station\u00e4r aufgenommen und sind einem erh\u00f6hten Sterberisiko ausgesetzt. Au\u00dferdem weisen sie l\u00e4ngerfristig eine beschleunigte Verschlechterung der Lungenfunktion auf. Der Rauchstopp verbesserte langfristig die Lungenfunktion sowie die Asthmasymptome.<\/p>\n<p>Auch Passivrauch wirkt sich bei Asthmatikerinnen und Ashtmatikern erwiesenerma\u00dfen auf die Lebensqualit\u00e4t, den Asthmaschweregrad und die Lungenfunktion negativ aus. Besonders f\u00fcr das Kindesalter gibt es zahlreiche Belege daf\u00fcr, dass sich die Erkrankung bei asthmatischen Kindern verschlimmert, je mehr zu Hause geraucht wird.<\/p>\n<p><strong>Bronchitis<\/strong><\/p>\n<p>Eine Bronchitis ist eine Entz\u00fcndung der Schleimh\u00e4ute in den Bronchien, in jenem verzweigten R\u00f6hrensystem also, das die Atemluft in die Lungen leitet. Damit ist dieses Leiden die h\u00e4ufigste Erkrankung der Atmungsorgane \u00fcberhaupt. Hauptursache f\u00fcr die Entstehung einer chronischen Bronchitis ist das Rauchen. 90 % aller Menschen mit chronischer Bronchitis rauchen oder haben geraucht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>COPD<\/strong><\/p>\n<p>Unter dem Sammelbegriff COPD (Chronic Obstructive Pulmonary Disease, Chronisch obstruktive Lungenerkrankung) werden chronische Bronchitis (Entz\u00fcndung und Verengung der Atemwege) und das Lungenemphysem (Schw\u00e4chung der Lungenstruktur) zusammengefasst. COPD geh\u00f6rt weltweit zu den h\u00e4ufigsten Todesursachen. In 90% der F\u00e4lle ist COPD auf die Folgen des Rauchens zur\u00fcckzuf\u00fchren. Auch Passivrauchen kann COPD ausl\u00f6sen. Erste Symptome dieser Atemwegserkrankung sind Auswurf, Husten und Atemnot (AHA -Symptome).<\/p>\n<p>Die Erkrankung ist nicht heilbar und verl\u00e4uft in vier Stadien:<\/p>\n<p>Stadium 1 (leichte COPD): Leichter Husten, Atemnot wird oft noch nicht bemerkt. Einschr\u00e4nkung der Lungenfunktion ist oft noch nicht bewusst.<\/p>\n<p>Stadium 2 (mittelschwere COPD): Husten, Auswurf, Kurzatmigkeit (v.a. bei Belastung). Ersch\u00f6pfungsgef\u00fchle. Die Lungenfunktion liegt bei nur 50-80% des Sollwertes.<\/p>\n<p>Stadium 3 (schwere COPD):\u00a0 Starke Kurzatmigkeit, verminderte Belastbarkeit, h\u00e4ufiger Husten, verst\u00e4rkter Auswurf und vermehrte Atemnot. Die Lungenfunktion ist sp\u00fcrbar eingeschr\u00e4nkt. Die Leistungsf\u00e4higkeit ist stark reduziert. Oft sind schon viele Lungenbl\u00e4schen zerst\u00f6rt.<\/p>\n<p>Stadium 4 (sehr schwere COPD): Die Lungenfunktion ist deutlich eingeschr\u00e4nkt. Es kommt zu einer gravierenden Verschlechterung der Kurzatmigkeit, Belastungsf\u00e4higkeit und damit verbunden zu einer stark eingeschr\u00e4nkten Lebensqualit\u00e4t und Leistungsf\u00e4higkeit.<\/p>\n<p><strong>Raucherhusten<\/strong><\/p>\n<p>Ein \u201eRaucherhusten\u201c ist f\u00fcr Raucher\/innen keinesfalls \u201enormal\u201c, sondern ein ernst zu nehmendes Anzeichen f\u00fcr eine m\u00f6gliche Erkrankung. Meist handelt es sich um das Anfangsstadium von COPD.<\/p>\n<p>[\/et_pb_toggle][et_pb_toggle admin_label=&#8221;BAKTERIELLE INFEKTIONEN&#8221; title=&#8221;BAKTERIELLE INFEKTIONEN&#8221; _builder_version=&#8221;3.21&#8243; box_shadow_position=&#8221;outer&#8221; open_toggle_text_color=&#8221;#212121&#8243; closed_toggle_text_color=&#8221;#212121&#8243; closed_toggle_background_color=&#8221;#ffffff&#8221; icon_color=&#8221;#67bad3&#8243; title_level=&#8221;h3&#8243; title_font=&#8221;||||||||&#8221; custom_margin=&#8221;||10px|&#8221;]<\/p>\n<p>Rauchen setzt die k\u00f6rpereigene Abwehrkraft massiv herab, sodass eindringende Viren und Bakterien weniger gut bek\u00e4mpft werden k\u00f6nnen. Eine angemessene Behandlung dieser Infektionen mit Antibiotika wirkt bei Raucher\/innen weniger gut.<\/p>\n<p>[\/et_pb_toggle][et_pb_toggle admin_label=&#8221;HERZKREISLAUFERKRANKUNGEN&#8221; title=&#8221;HERZKREISLAUFERKRANKUNGEN&#8221; _builder_version=&#8221;3.21&#8243; box_shadow_position=&#8221;outer&#8221; open_toggle_text_color=&#8221;#212121&#8243; closed_toggle_text_color=&#8221;#212121&#8243; closed_toggle_background_color=&#8221;#ffffff&#8221; icon_color=&#8221;#67bad3&#8243; title_level=&#8221;h3&#8243; title_font=&#8221;||||||||&#8221; custom_margin=&#8221;||10px|&#8221;]<\/p>\n<p>Herzkreislauferkrankungen z\u00e4hlen zu den h\u00e4ufigsten Todesursachen in den Industriestaaten. Rauchen ist neben Bluthoch und hohen Cholesterinwerten einer der drei Hauptrisikofaktoren f\u00fcr eine Erkrankung des Herzkreislaufsystems. Rauchen spielt zudem eine wesentliche Rolle bei der Entstehung von Arteriosklerose, bei der Ablagerungen die Blutgef\u00e4\u00dfe verengen. Dies f\u00fchrt zu Durchblutungsst\u00f6rungen, in deren Folge es zu Herzinfarkt oder Schlaganfall kommen kann. Auch das so genannte \u201eRaucherbein\u201c ist darauf zur\u00fcckzuf\u00fchren. Schon ein Zigarettenkonsum von ein bis vier Zigaretten pro Tag verursacht ein erh\u00f6htes Sterberisiko. Dies gilt f\u00fcr alle tabakbedingten Krankheiten, speziell f\u00fcr Herzinfarkt, koronare Herzkrankheit und Lungenkrebs bei Frauen. Auch bei jungen Raucherinnen und Rauchern sch\u00e4digen die Giftstoffe aus dem Tabakrauch die Arterien, besonders in Hirn, Beinen, Nieren und Herz. Durch jeden Zug an der Zigarette verengen sich die Blutgef\u00e4\u00dfe, der Blutdruck steigt an, das Herz schl\u00e4gt schneller und der Blutkreislauf wird belastet.<\/p>\n<p><strong>Arteriosklerose<\/strong><\/p>\n<p>Bei der Arteriosklerose werden die Blutgef\u00e4\u00dfe zunehmend enger und steifer. Dies geschieht durch Fettablagerungen in den Arterien. Rauchen verschlechtert den Verlauf dieser Erkrankung, da das Nikotin den Blutdruck erh\u00f6ht und langfristig zu Ver\u00e4nderungen im Blutgerinnungssystem f\u00fchrt.<\/p>\n<p><strong>Durchblutungsst\u00f6rungen<\/strong><\/p>\n<p>Jegliche Art von St\u00f6rung des Blutflusses wird als Durchblutungsst\u00f6rung bezeichnet. Durch das Einatmen des Zigarettenrauchs und die Aufnahme von Kohlenmonoxid wird weniger Sauerstoff verarbeitet. Es werden mehr rote Blutk\u00f6rperchen produziert, dadurch wird das Blut dicker. Zus\u00e4tzlich werden Stresshormone ausgesch\u00fcttet, die eine Verengung der Blutgef\u00e4\u00dfe bewirken \u2013 diese Kombination potenziert die Gefahr an Durchblutungsst\u00f6rungen zu erkranken.<\/p>\n<p><strong>Herzinfarkt<\/strong><\/p>\n<p>Der Herzinfarkt ist die Unterbrechung des Blutflusses in einem Herzkranzgef\u00e4\u00df. Der nicht durchblutete Teil des Herzens stirbt ab. Dies entsteht durch die fortschreitende Verkalkung der Blutgef\u00e4\u00dfe, die durch das Rauchen und die dadurch verursachte Blutgerinnungsver\u00e4nderung verst\u00e4rkt wird. Raucher\/innen haben ein um 65 % h\u00f6heres Risiko f\u00fcr einen Herzinfarkt als Nichtraucher\/innen.<\/p>\n<p><strong>Koronare Herzerkrankung<\/strong><\/p>\n<p>Die Koronare Herzerkrankung ist die h\u00e4ufigste Herz-Kreislauferkrankung. Die Durchblutung des Herzens wird vermindert, da die Herzkranzgef\u00e4\u00dfe durch Fetteinlagerungen in den Arterien verengt werden. Rauchen erh\u00f6ht das Risiko auch f\u00fcr diese Erkrankung.<\/p>\n<p><strong>Raucherbein<\/strong><\/p>\n<p>\u201eRaucherbein\u201c ist eine umgangssprachliche Bezeichnung f\u00fcr die periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK) in den Beinen. Das Rauchen gilt als wichtigster Risikofaktor f\u00fcr die pAVK. Bei einer pAVK bilden sich aufgrund von Arterienverkalkung (Arteriosklerose) Engstellen in den Arterien. Diese behindern den Blutfluss und f\u00fchren damit zu Sauerstoffmangel im Gewebe. Wenn Betroffene es schaffen mit dem Rauchen aufzuh\u00f6ren, verbessert dies die Prognose deutlich.<\/p>\n<p><strong>Schlaganfall<\/strong><\/p>\n<p>Der Schlaganfall ist eine pl\u00f6tzlich auftretende Sch\u00e4digung des Gehirns, 80 % sind durch einen Gef\u00e4\u00dfverschluss bedingt, 20 % durch eine Hirnblutung infolge geplatzter Blutgef\u00e4\u00dfe. Schon eine Zigarette am Tag verdoppelt die Wahrscheinlichkeit f\u00fcr einen Schlaganfall auf l\u00e4ngere Sicht.<\/p>\n<p>[\/et_pb_toggle][et_pb_toggle admin_label=&#8221;HAUT&#8221; title=&#8221;HAUT&#8221; _builder_version=&#8221;3.21&#8243; box_shadow_position=&#8221;outer&#8221; open_toggle_text_color=&#8221;#212121&#8243; closed_toggle_text_color=&#8221;#212121&#8243; closed_toggle_background_color=&#8221;#ffffff&#8221; icon_color=&#8221;#67bad3&#8243; title_level=&#8221;h3&#8243; title_font=&#8221;||||||||&#8221; custom_margin=&#8221;||10px|&#8221;]<\/p>\n<p>Tabakrauch beschleunigt die Hautalterung. Tabakrauch hemmt die Neubildung der Kollagenfasern und f\u00f6rdert gleichzeitig den Abbau der Kollagen und Elastinfasern. Die Haut wird unzureichend durchblutet. Zudem enth\u00e4lt die Haut von Raucherinnen und Rauchern weniger Wasser als die von nichtrauchenden Personen. Alles zusammen f\u00fchrt zu vermehrter Faltenbildung. So ist die Haut von Menschen, die 20 Zigaretten pro Tag konsumieren, bereits im mittleren Lebensalter um zehn Jahre mehr gealtert als bei Nichtraucherinnen und Nichtrauchern. Je l\u00e4nger geraucht wird, umso schneller altert die Haut, bei Frauen noch mehr als bei M\u00e4nnern.<\/p>\n<p>[\/et_pb_toggle][et_pb_toggle admin_label=&#8221;MAGEN UND DARMERKRANKUNGEN&#8221; title=&#8221;MAGEN UND DARMERKRANKUNGEN&#8221; _builder_version=&#8221;3.21&#8243; box_shadow_position=&#8221;outer&#8221; open_toggle_text_color=&#8221;#212121&#8243; closed_toggle_text_color=&#8221;#212121&#8243; closed_toggle_background_color=&#8221;#ffffff&#8221; icon_color=&#8221;#67bad3&#8243; title_level=&#8221;h3&#8243; title_font=&#8221;||||||||&#8221; custom_margin=&#8221;||10px|&#8221;]<\/p>\n<p>Tabakrauchen ist ein unabh\u00e4ngiger Risikofaktor in der \u00c4tiologie des Morbus Crohn, der funktionellen Dyspepsie, der gastro\u00f6sophagealen Refluxerkrankung, der chronischen Pankreatitis sowie gastrointestinaler Karzinome (\u00d6sophagus, Magen, Kolon, Pankreas, Leber).<\/p>\n<p>Rauchen ist ein wichtiger Risikofaktor sowohl f\u00fcr die Entstehung als auch f\u00fcr einen schwereren Krankheitsverlauf des Morbus Crohn. Die positiven Auswirkungen eines Rauchstopps sind vergleichbar mit den Erfolgsaussichten einer Therapie mit Azathioprin.<\/p>\n<p>[\/et_pb_toggle][et_pb_toggle admin_label=&#8221;MUND- UND ZAHNGESUNDHEIT&#8221; title=&#8221;MUND- UND ZAHNGESUNDHEIT&#8221; _builder_version=&#8221;3.21&#8243; box_shadow_position=&#8221;outer&#8221; open_toggle_text_color=&#8221;#212121&#8243; closed_toggle_text_color=&#8221;#212121&#8243; closed_toggle_background_color=&#8221;#ffffff&#8221; icon_color=&#8221;#67bad3&#8243; title_level=&#8221;h3&#8243; title_font=&#8221;||||||||&#8221; custom_margin=&#8221;||10px|&#8221;]<\/p>\n<p>Der negative Einfluss des Rauchens auf die Zahngesundheit wird sehr oft untersch\u00e4tzt. Durch das Einatmen des Tabakrauchs wird die Mundschleimhaut giftigen und krebserregenden Stoffen ausgesetzt. Das f\u00fchrt zu einem erh\u00f6hten Erkrankungsrisiko im Kiefer- und Gesichtsbereich. Rauchen ist der wichtigste vermeidbare Risikofaktor f\u00fcr Mundh\u00f6hlenkrebs, f\u00fcr Ver\u00e4nderungen in der Mundh\u00f6hle und f\u00fcr Parodontitis. Dar\u00fcber hinaus verz\u00f6gert Rauchen die Wundheilung nach einem chirurgischen Eingriff im Kiefer- und Gesichtsbereich und beeintr\u00e4chtigt den Erfolg einer Zahnimplantatbehandlung. Rauchen verf\u00e4rbt die Z\u00e4hne und den Zahnersatz und f\u00fchrt zu schlechtem Atem.<\/p>\n<p><strong>Mundgeruch<\/strong><\/p>\n<p>Rauchen schadet nicht nur den Z\u00e4hnen und der Mundh\u00f6hle, sondern verf\u00e4rbt auch die Z\u00e4hne und den Zahnersatz. Es f\u00fchrt zu schlechtem Atem, und vermindert Ihr Geruchs- und Geschmackserleben beim Essen. K\u00fcsse eine\/n Nichtraucher\/in und du schmeckst den Unterschied.<\/p>\n<p>[\/et_pb_toggle][et_pb_toggle admin_label=&#8221;MEDIKAMENTENWIRKUNG UND RAUCHEN&#8221; title=&#8221;MEDIKAMENTENWIRKUNG UND RAUCHEN&#8221; _builder_version=&#8221;3.21&#8243; box_shadow_position=&#8221;outer&#8221; open_toggle_text_color=&#8221;#212121&#8243; closed_toggle_text_color=&#8221;#212121&#8243; closed_toggle_background_color=&#8221;#ffffff&#8221; icon_color=&#8221;#67bad3&#8243; title_level=&#8221;h3&#8243; title_font=&#8221;||||||||&#8221; custom_margin=&#8221;||10px|&#8221;]<\/p>\n<p>Rauchen f\u00fchrt zum beschleunigten Abbau vieler Arzneistoffe und damit zu k\u00fcrzerer bzw. schw\u00e4cherer Wirkung.<\/p>\n<p><strong>Narkose und Rauchen<\/strong><\/p>\n<p>An\u00e4sthesisten haben festgestellt, dass Raucher\/innen mehr Narkosemittel ben\u00f6tigen, um in Vollnarkose versetzt zu werden. Auch Schmerzmittel wirken bei ihnen schlechter. Raucher\/innen ben\u00f6tigen demnach rund ein Drittel h\u00f6here Dosen von Narkosemitteln und ein Viertel mehr Schmerzmittel.<\/p>\n<p>[\/et_pb_toggle][et_pb_toggle admin_label=&#8221;OPERATIONEN UND RAUCHEN&#8221; title=&#8221;OPERATIONEN UND RAUCHEN&#8221; _builder_version=&#8221;3.21&#8243; box_shadow_position=&#8221;outer&#8221; open_toggle_text_color=&#8221;#212121&#8243; closed_toggle_text_color=&#8221;#212121&#8243; closed_toggle_background_color=&#8221;#ffffff&#8221; icon_color=&#8221;#67bad3&#8243; title_level=&#8221;h3&#8243; title_font=&#8221;||||||||&#8221; custom_margin=&#8221;||10px|&#8221;]<\/p>\n<p>Ein Rauchstopp sechs bis acht Wochen vor einer Operation wirkt sich positiv auf die Wundheilung aus. Nachgewiesen ist, dass sich der Wundheilungsprozess durch eine Rauchfreiheit von sechs bis acht Wochen vor einer geplanten Operation und f\u00fcnf bis 28 Tage danach deutlich verbessert. Um das Risiko f\u00fcr Wundheilungskomplikationen zu senken, sollte der Rauchstopp unbedingt rechtzeitig vor einer Operation erfolgen.<\/p>\n<p>[\/et_pb_toggle][et_pb_toggle admin_label=&#8221;OSTEOPOROSE&#8221; title=&#8221;OSTEOPOROSE&#8221; _builder_version=&#8221;3.21&#8243; box_shadow_position=&#8221;outer&#8221; open_toggle_text_color=&#8221;#212121&#8243; closed_toggle_text_color=&#8221;#212121&#8243; closed_toggle_background_color=&#8221;#ffffff&#8221; icon_color=&#8221;#67bad3&#8243; title_level=&#8221;h3&#8243; title_font=&#8221;||||||||&#8221; custom_margin=&#8221;||10px|&#8221;]<\/p>\n<p>Raucher\/innen haben ein deutlich erh\u00f6htes Risiko f\u00fcr Knochenschwund und somit f\u00fcr osteoporotische Frakturen (z.B. H\u00fcftfrakturen und Schenkelhalsfrakturen). Durch den Zigarettenkonsum verengen sich die kleinsten Blutgef\u00e4\u00dfe (Kapillaren), was die Versorgung der Knochen mit N\u00e4hrstoffen verschlechtert.<\/p>\n<p>Raucher sind von Osteoporose sogar st\u00e4rker betroffen als Raucherinnen. Au\u00dferdem haben junge Raucher\/innen sp\u00e4ter im Leben eine verminderte Knochenmineraldichte und somit ein erh\u00f6htes Osteoporose-Risiko. Die Wahrscheinlichkeit f\u00fcr Osteoporose steigt mit dem Tabakkonsum. 19 % aller Schenkelhalsfrakturen sind auf Tabakrauchen zur\u00fcckzuf\u00fchren.<\/p>\n<p>[\/et_pb_toggle][et_pb_toggle admin_label=&#8221;PL\u00d6TZLICHER KINDSTOD&#8221; title=&#8221;PL\u00d6TZLICHER KINDSTOD&#8221; _builder_version=&#8221;3.21&#8243; box_shadow_position=&#8221;outer&#8221; title_level=&#8221;h3&#8243; open_toggle_text_color=&#8221;#212121&#8243; closed_toggle_text_color=&#8221;#212121&#8243; closed_toggle_background_color=&#8221;#ffffff&#8221; icon_color=&#8221;#67bad3&#8243; title_font=&#8221;||||||||&#8221; custom_margin=&#8221;||10px|&#8221;]<\/p>\n<p>Passivrauch und aktives Rauchen im S\u00e4uglings- und Kindesalter erh\u00f6ht das Risiko f\u00fcr den<br \/>pl\u00f6tzlichen Kindstod\/S\u00e4uglingstod.<\/p>\n<p>[\/et_pb_toggle][et_pb_toggle admin_label=&#8221;PSYCHISCHE ERKRANKUNGEN&#8221; title=&#8221;PSYCHISCHE ERKRANKUNGEN&#8221; _builder_version=&#8221;3.21&#8243; box_shadow_position=&#8221;outer&#8221; title_level=&#8221;h3&#8243; open_toggle_text_color=&#8221;#212121&#8243; closed_toggle_text_color=&#8221;#212121&#8243; closed_toggle_background_color=&#8221;#ffffff&#8221; icon_color=&#8221;#67bad3&#8243; title_font=&#8221;||||||||&#8221; custom_margin=&#8221;||10px|&#8221;]<\/p>\n<p>Rauchen stellt als Sucht eine psychiatrische Erkrankung dar und spielt auch bei anderen psychiatrischen Erkrankungen (darunter Schizophrenie, affektive St\u00f6rungen, Angsterkrankungen, ADHS, Esst\u00f6rungen und Suchterkrankungen) eine Rolle. Psychiatrische Patientinnen und Patienten rauchen zwei- bis f\u00fcnfmal h\u00e4ufiger als gesunde Personen. Rauchen ist bei schizophrenen, affektiven bzw. bipolaren Erkrankungen mit gr\u00f6\u00dferem Schweregrad der Erkrankung, schlechteren Outcomes, zahlreicheren Krankheitsepisoden und kognitiven Einbu\u00dfen assoziiert.<\/p>\n<p>Dennoch kann davon ausgegangen werden, dass etwa 70 Prozent aufh\u00f6ren wollen und dass psychisch kranke Raucher\/innen eine gleich hohe Motivation f\u00fcr einen Rauchstopp aufweisen wie die Allgemeinbev\u00f6lkerung. Zum Rauchstopp bei psychisch Kranken gab es lange Zeit sehr zur\u00fcckhaltende Empfehlungen, da bef\u00fcrchtet wurde, dass dieser zu einer Verschlechterung der psychischen Stabilit\u00e4t f\u00fchren k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Verlieren Raucher\/innen durchschnittlich zehn Jahre ihres Lebens aufgrund des Tabakkonsums, so haben Raucher\/innen mit psychischen Erkrankungen eine um 25 Jahre verminderte Lebenserwartung, haupts\u00e4chlich wegen tabakassoziierter Erkrankungen. Sowohl f\u00fcr psychiatrische wie nicht psychiatrische Patientinnen und Patienten existieren effektive Therapien der Tabakabh\u00e4ngigkeit.<\/p>\n<p><strong>Demenz<\/strong><\/p>\n<p>Es gibt einen Zusammenhang zwischen Rauchen und dem Risiko f\u00fcr Alzheimer. Rauchen ist im Alter mit einem beschleunigten Abbau der Denkleistung verkn\u00fcpft. Es gibt dabei eine Dosis-Wirkungsbeziehung. Je mehr geraucht wird, desto schlechter sind die Ergebnisse bei kognitiven Tests. Auch zehn Jahre nach der letzten Zigarette sind die Ergebnisse noch schlechter. Betroffen sind vor allem die exekutiven Funktionen (zum Beispiel Planen, Handeln und Entscheiden). Der Zusammenhang ist eventuell noch st\u00e4rker, da Raucher\/innen ein h\u00f6heres Sterberisiko haben oder sich h\u00e4ufiger den Nachfolgeuntersuchungen entziehen.<\/p>\n<p><strong>Depression<\/strong><\/p>\n<p>Rauchen ist in vielen F\u00e4llen eine Abh\u00e4ngigkeitserkrankung und stellt auch f\u00fcr andere psychiatrische Erkrankungen einen Risikofaktor dar. Depressivit\u00e4t und Angstsymptome erh\u00f6hen das Risiko zu Rauchen. Bei Patientinnen und Patienten mit psychiatrischen Erkrankungen findet sich ein hoher Raucheranteil.<\/p>\n<p>Der Rauchstopp f\u00fchrt zu signifikanten Verbesserungen bzgl. Depression, Angst, Stress und Lebensqualit\u00e4t. \u00a0Der Rauchstopp ist also eine wichtige Ma\u00dfnahme zur Gesundheitsf\u00f6rderung bei psychiatrischen Patientinnen und Patienten.<\/p>\n<p>[\/et_pb_toggle][et_pb_toggle admin_label=&#8221;SCHLAFST\u00d6RUNGEN&#8221; title=&#8221;SCHLAFST\u00d6RUNGEN&#8221; _builder_version=&#8221;3.21&#8243; box_shadow_position=&#8221;outer&#8221; open_toggle_text_color=&#8221;#212121&#8243; closed_toggle_text_color=&#8221;#212121&#8243; closed_toggle_background_color=&#8221;#ffffff&#8221; icon_color=&#8221;#67bad3&#8243; title_level=&#8221;h3&#8243; title_font=&#8221;||||||||&#8221; custom_margin=&#8221;||10px|&#8221;]<\/p>\n<p>Schlafen ist wichtig, damit sich K\u00f6rper und Gehirn erholen k\u00f6nnen. Im Schlaf verarbeitet das Gehirn Reize des Tages und unterst\u00fctzt zum Beispiel die Speicherung von am Tag erworbenem Wissen. Im Schlaf sinkt die Herzfrequenz, Puls und Blutdruck senken sich und die Muskulatur entspannt sich, damit sich der K\u00f6rper erholen kann. Die Schlafphasen sind bei rauchenden und nichtrauchenden Personen unterschiedlich ausgepr\u00e4gt. Bei nichtrauchenden Personen ist zu beobachten, dass die Tiefe des REM-Schlafes (Deltawellen im EEG) st\u00e4rker ist. Bei Rauchenden hingegen ist das Muster von Alphawellen st\u00e4rker, was auf einen leichteren Schlaf hinweist. Grund daf\u00fcr k\u00f6nnten die Entzugserscheinungen sein. Da Nikotin nach rund zwei Stunden zur H\u00e4lfte vom K\u00f6rper abgebaut wird, k\u00f6nnten Raucherinnen und Raucher auch in der Nacht ein unbewusstes Verlangen nach dem Suchtstoff Nikotin haben, was sich in Schlafst\u00f6rungen und unruhigem Schlaf \u00e4u\u00dfert.<\/p>\n<p>[\/et_pb_toggle][et_pb_toggle admin_label=&#8221;SEXUALIT\u00c4T&#8221; title=&#8221;SEXUALIT\u00c4T&#8221; _builder_version=&#8221;3.21&#8243; box_shadow_position=&#8221;outer&#8221; open_toggle_text_color=&#8221;#212121&#8243; closed_toggle_text_color=&#8221;#212121&#8243; closed_toggle_background_color=&#8221;#ffffff&#8221; icon_color=&#8221;#67bad3&#8243; title_level=&#8221;h3&#8243; title_font=&#8221;||||||||&#8221; custom_margin=&#8221;||10px|&#8221;]<\/p>\n<p><strong>Fruchtbarkeit<\/strong><\/p>\n<p>Rauchen beeintr\u00e4chtigt die Fruchtbarkeit von Frauen. So sind Raucherinnen h\u00e4ufiger unfruchtbar als Nichtraucherinnen. Bis zu 13 % der weiblichen Infertilit\u00e4t lassen sich auf das Rauchen zur\u00fcckf\u00fchren, und das schon bei einem Konsum von rund zehn Zigaretten pro Tag. Bei Raucherinnen dauert es rund zwei Monate l\u00e4nger, bis sie schwanger werden, wobei die Wartezeit umso l\u00e4nger ist, je mehr Zigaretten t\u00e4glich geraucht werden.\u00a0 Auch eine k\u00fcnstliche Befruchtung gelingt bei Raucherinnen schlechter als bei Nichtraucherinnen: Einer Metaanalyse zufolge brauchen sie etwa doppelt so viele Befruchtungszyklen wie Nichtraucherinnen, um schwanger zu werden. Nach einem Rauchstopp verbessert sich die Fertilit\u00e4t und entspricht nach einem Jahr Rauchfreiheit etwa der von Nichtraucherinnen.<\/p>\n<p><strong>Impotenz<\/strong><\/p>\n<p>Rauchen kann den Blutfluss in die Genitalien vermindern. Bei l\u00e4ngerem Zigarettenkonsum k\u00f6nnen die feinen Blutgef\u00e4\u00dfe, die f\u00fcr die Durchblutung im Penis sorgen, gesch\u00e4digt werden. Dadurch erh\u00f6ht sich das Risiko von Erektionsst\u00f6rungen (\u201eRaucherpenis\u201c). Auch die Qualit\u00e4t der Spermien wird durch das Rauchen beeintr\u00e4chtigt. Ein Rauchstopp reduziert Impotenz und kann die Spermienqualit\u00e4t verbessern.<\/p>\n<p><strong>Kinderwunsch<\/strong><\/p>\n<p>Rauchen reduziert die Fruchtbarkeit bei Frauen und bei M\u00e4nnern<em>. <\/em><a href=\"https:\/\/rauchfrei.at\/fakten\/schwangerschaft\/\" rel=\"noopener noreferrer\">Siehe auch Schwangerschaft<\/a><em><br \/><\/em><\/p>\n<p><strong>Pille und Rauchen<\/strong><\/p>\n<p>Rauchen stellt einen ernstzunehmenden Risikofaktor f\u00fcr Herzkreislauferkrankungen dar, besonders, wenn gleichzeitig die \u201ePille\u201c eingenommen wird. Mit der Kombination \u201eRauchen und Pille\u201c steigt auch das Thromboserisiko. Rauchen kann Unfruchtbarkeit, unregelm\u00e4\u00dfige Regelblutungen oder das Ausfallen der Regelblutung verursachen sowie zu einer fr\u00fcheren Menopause f\u00fchren.<\/p>\n<p><strong>Zyklus und Rauchen<\/strong><\/p>\n<p>Raucherinnen haben im Vergleich zu Nichtraucherinnen einen verk\u00fcrzten Menstruationszyklus. Ein durch Rauchen verursachter Vitaminmangel kann das PMS verst\u00e4rken. Auch Stimmungsschwankungen, die durch die hormonellen Phasen nat\u00fcrlich sind, k\u00f6nnen durch Rauchen in h\u00f6herem Ma\u00dfe auftreten. Nikotin bewirkt die vermehrte Aussch\u00fcttung des Stresshormons Adrenalin. Rauchen und Schlafst\u00f6rungen sind daher keine Seltenheit. Diese k\u00f6nnen sich wiederum negativ auf die Stimmung auswirken. Rauchen kann zu Menstruationsst\u00f6rungen, verfr\u00fchter Menopause, verminderter Fruchtbarkeit bis hin zu Infertilit\u00e4t f\u00fchren. Frauen mit Kinderwunsch sollten daher besser auf Zigaretten verzichten.<\/p>\n<p>Der Drang zu rauchen soll am Beginn der follikul\u00e4ren Phase, die gleich nach der Menstruation beginnt, st\u00e4rker sein. M\u00f6glicherweise verst\u00e4rkt der R\u00fcckgang von \u00d6strogen und Progesteron die Entzugserscheinungen. In der Lutealphase, die nach dem Eisprung beginnt, k\u00f6nnte es Frauen daher leichter fallen den Rauchstopp zu machen.<\/p>\n<p>[\/et_pb_toggle][et_pb_toggle admin_label=&#8221;STOFFWECHSELERKRANKUNGEN&#8221; title=&#8221;STOFFWECHSELERKRANKUNGEN&#8221; _builder_version=&#8221;3.21&#8243; box_shadow_position=&#8221;outer&#8221; open_toggle_text_color=&#8221;#212121&#8243; closed_toggle_text_color=&#8221;#212121&#8243; closed_toggle_background_color=&#8221;#ffffff&#8221; icon_color=&#8221;#67bad3&#8243; title_level=&#8221;h3&#8243; title_font=&#8221;||||||||&#8221; custom_margin=&#8221;||10px|&#8221;]<\/p>\n<p><strong>Diabetes<\/strong><\/p>\n<p>Rauchen ist ein wichtiger Faktor f\u00fcr die Entwicklung von Diabetes mellitus Typ 2. Besonders gef\u00e4hrdet neben Frauen sind v.a. j\u00fcngere Raucher\/innen und famili\u00e4r vorbelastete Raucher\/innen (z.B. mit Diabetes mellitus Typ 2 in der Verwandtschaft). So haben Raucher\/innen ein doppelt so hohes Risiko, einen Typ 2 Diabetes zu entwickeln, vor allem, wenn fr\u00fch mit dem Rauchen begonnen wurde.<\/p>\n<p>Zigarettenrauchen und Diabetes mellitus sind eine gef\u00e4hrliche Kombination. Rauchen kann einerseits Insulinresistenz und Diabetes mellitus Typ 2 mitverursachen, andererseits haben rauchende Diabetikerinnen und Diabetiker ein vielfach erh\u00f6htes Risiko f\u00fcr diabetische Sp\u00e4tsch\u00e4den (z.B. koronare Herzkrankheiten, Arteriosklerose, Nierenerkrankungen, Makuladegeneration).<\/p>\n<p>Die effektivste und kosteng\u00fcnstigste Behandlung f\u00fcr Diabetiker\/innen ist der Rauchstopp.<\/p>\n<p><strong>Metabolisches Syndrom<\/strong><\/p>\n<p>Schon bei Jugendlichen, die rauchen, tritt das Metabolische Syndrom, eine Vorstufe von Diabetes, bis zu sechsmal h\u00e4ufiger auf, als bei nichtrauchenden Teenagern. Sogar Jugendliche, die nur passiv mitrauchen, haben ein viermal h\u00f6heres Risiko ein Metabolisches Syndrom zu bekommen als Jugendliche in einer rauchfreien Umgebung.<\/p>\n<p><strong>Schilddr\u00fcsen\u00fcberfunktion<\/strong><\/p>\n<p>Das Rauchen von Zigaretten erh\u00f6ht das Risiko f\u00fcr Erkrankungen der Schilddr\u00fcse. So werden bei Raucherinnen und Rauchern h\u00e4ufiger vergr\u00f6\u00dferte Schilddr\u00fcsen, sogenannte Kr\u00f6pfe sowie Schilddr\u00fcsenentz\u00fcndungen gefunden als bei Nichtraucherinnen und Nichtrauchern. Vor allem ist das Risiko, f\u00fcr eine sog. Basedow\u2019sche Krankheit (Morbus Basedow), insbesondere f\u00fcr die Augenbeteiligung (endokrine Orbitopathie), deutlich erh\u00f6ht. Die Basedow\u2019sche Krankheit ist eine Autoimmunerkrankung. Ursache f\u00fcr das erh\u00f6hte Risiko ist die im Zigarettenrauch enthaltene giftige Substanz Cyanid. Zus\u00e4tzlich hat auch das Nikotin Einfluss auf die Entwicklung einer Schilddr\u00fcsenerkrankung. Wenn zum Rauchen auch noch ein Jodmangel kommt, erh\u00f6ht sich die Gefahr einer Schilddr\u00fcsenvergr\u00f6\u00dferung deutlich. Ebenso reduziert sich das Risiko wieder, wenn das Rauchen eingestellt wird. In der Therapie der endokrinen Orbithopathie sollte daher grunds\u00e4tzlich eine Rauchentw\u00f6hnung angestrebt werden.<\/p>\n<p>[\/et_pb_toggle][et_pb_toggle admin_label=&#8221;TUMORERKRANKUNGEN&#8221; title=&#8221;TUMORERKRANKUNGEN&#8221; _builder_version=&#8221;3.21&#8243; box_shadow_position=&#8221;outer&#8221; open_toggle_text_color=&#8221;#212121&#8243; closed_toggle_text_color=&#8221;#212121&#8243; closed_toggle_background_color=&#8221;#ffffff&#8221; icon_color=&#8221;#67bad3&#8243; title_level=&#8221;h3&#8243; title_font=&#8221;||||||||&#8221; custom_margin=&#8221;||10px|&#8221;]<\/p>\n<p>Je nach Rauchverhalten haben Raucher\/innen gegen\u00fcber Nichtrauchern und Nichtraucherinnen ein bis zu vierfach erh\u00f6htes Risiko an Krebs zu erkranken. Rauchen ist ein Hauptrisikofaktor f\u00fcr Lungenkrebs, Kehlkopfkrebs, Mundh\u00f6hlenkrebs und Speiser\u00f6hrenkrebs. Dar\u00fcber hinaus spielt es auch eine Rolle bei Bauchspeicheldr\u00fcsenkrebs, Harnblasenkrebs, Nierenkrebs, Leberkrebs, Magenkrebs sowie bei bestimmten Formen von Leuk\u00e4mie. F\u00fcr Frauen ist Rauchen ein Risikofaktor f\u00fcr Geb\u00e4rmutterhalskrebs. In Industrienationen sind bei M\u00e4nnern im Alter zwischen 35 und 69 Jahren 40% aller Krebstoten und 90% aller Lungenkrebstodesf\u00e4lle durch Tabakkonsum verursacht.<\/p>\n<p>Bei Raucherinnen und Rauchern ist der K\u00f6rper schlechter durchblutet. Bei krebskranken Menschen, die weiter rauchen, f\u00fchrt das u.a. dazu, dass eine Chemo- oder Strahlentherapie weniger gut wirkt.<\/p>\n<p>[\/et_pb_toggle][et_pb_toggle admin_label=&#8221;WUNDHEILUNG&#8221; title=&#8221;WUNDHEILUNG&#8221; _builder_version=&#8221;3.21&#8243; box_shadow_position=&#8221;outer&#8221; open_toggle_text_color=&#8221;#212121&#8243; closed_toggle_text_color=&#8221;#212121&#8243; closed_toggle_background_color=&#8221;#ffffff&#8221; icon_color=&#8221;#67bad3&#8243; title_level=&#8221;h3&#8243; title_font=&#8221;||||||||&#8221; custom_margin=&#8221;||10px|&#8221;]<\/p>\n<p>Raucher\/innen haben ein deutlich h\u00f6heres Risiko als Nichtraucher\/innen, nach Operationen unter Wundheilungsst\u00f6rungen zu leiden. Auch Transplantate wachsen bei ihnen schlechter an als bei Nichtrauchern. Der Grund daf\u00fcr ist vor allem, dass verschiedene Rauchbestandteile die Durchblutung der Gewebe verringern und dadurch der Heilungsprozess schlechter verl\u00e4uft.<\/p>\n<p>[\/et_pb_toggle][\/et_pb_column][et_pb_column type=&#8221;1_3&#8243;][et_pb_dp_dmb_module_10093 admin_label=&#8221;Rauchstopp und Gewicht&#8221; farbe=&#8221;blitzblau&#8221; headline=&#8221;Rauchstopp und Gewicht&#8221; image=&#8221;https:\/\/rauchfrei.at\/wp-content\/uploads\/Gain-weight.png&#8221; image_position=&#8221;center&#8221; link_text=&#8221;mehr&#8221; link_url=&#8221;https:\/\/rauchfrei.at\/aufhoeren\/schritte-zum-rauchstopp\/gewicht-verdauung-und-bewegung\/&#8221; image_size=&#8221;70&#8243; _builder_version=&#8221;3.19.15&#8243; global_module=&#8221;13171&#8243; saved_tabs=&#8221;all&#8221;]<\/p>\n<p>Gewichtszunahme nach dem Rauchstopp? Das muss nicht sein!<\/p>\n<p>[\/et_pb_dp_dmb_module_10093][et_pb_dp_dmb_module_10093 admin_label=&#8221;Schwangere&#8221; farbe=&#8221;blitzblau&#8221; headline=&#8221;Rauchfrei schwanger&#8221; image=&#8221;https:\/\/rauchfrei.at\/wp-content\/uploads\/Pregnant.png&#8221; image_position=&#8221;center&#8221; link_text=&#8221;mehr dazu&#8221; link_url=&#8221;https:\/\/rauchfrei.at\/fakten\/schwangerschaft\/&#8221; image_size=&#8221;90&#8243; _builder_version=&#8221;3.19.15&#8243; custom_margin=&#8221;0px|||&#8221; custom_padding=&#8221;0px|||&#8221; global_module=&#8221;12601&#8243; saved_tabs=&#8221;all&#8221;]<\/p>\n<p>In der Schwangerschaft bewirkt die Rauchfreiheit besonders viel Gutes.<\/p>\n<p>[\/et_pb_dp_dmb_module_10093][et_pb_dp_dmb_module_10093 admin_label=&#8221;Rauchstop und Verdauung&#8221; farbe=&#8221;blitzgelb&#8221; headline=&#8221;Rauchstopp und Verdauung&#8221; image=&#8221;https:\/\/rauchfrei.at\/wp-content\/uploads\/Appetite-and-digenstion-yellow-narrow.png&#8221; image_position=&#8221;center&#8221; link_text=&#8221;mehr dazu&#8221; link_url=&#8221;https:\/\/rauchfrei.at\/aufhoeren\/schritte-zum-rauchstopp\/gewicht-verdauung-und-bewegung\/&#8221; image_size=&#8221;70&#8243; _builder_version=&#8221;3.19.15&#8243; background_color=&#8221;#0c71c3&#8243; text_orientation=&#8221;left&#8221; global_module=&#8221;12618&#8243; saved_tabs=&#8221;all&#8221;]<\/p>\n<p>Der Rauchstopp bringt die Verdauung manchmal ganz sch\u00f6n ins Stocken.<\/p>\n<p>[\/et_pb_dp_dmb_module_10093][\/et_pb_column][\/et_pb_row][\/et_pb_section]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gesundheitliche Auswirkungen des RauchensDie Inhaltsstoffe des Tabakrauchs schaden K\u00f6rper und Psyche So gut wie jedes Organ des K\u00f6rpers ist durch die Auswirkungen des Rauchens betroffen. 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Jede\/r zweite Raucher\/in stirbt fr\u00fchzeitig an einer tabakassoziierten Erkrankung.<\/p><p>In \u00d6sterreich sind das jedes Jahr mind. 14.000 Menschen und beinahe 40 jeden Tag!<\/p>","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"class_list":["post-25","page","type-page","status-publish","hentry"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v26.2 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>Gesundheitliche Auswirkungen des Rauchens - Rauchfrei Telefon<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/rauchfrei.at\/fakten\/gesundheitliche-auswirkungen-des-rauchens\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"en_US\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Gesundheitliche Auswirkungen des Rauchens - Rauchfrei Telefon\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Gesundheitliche Auswirkungen des RauchensDie Inhaltsstoffe des Tabakrauchs schaden K\u00f6rper und Psyche So gut wie jedes Organ des K\u00f6rpers ist durch die Auswirkungen des Rauchens betroffen. 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