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Die erste rauchfreie Zeit

Seien Sie stolz auf sich und tun Sie sich etwas Gutes!

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Im Alltag greifen wir gerne auf altbewährte kurzfristig hilfreiche Strategien – wie das Rauchen – zurück. Umso wichtiger ist es in den ersten Tagen und auch Wochen nach dem Rauchstopp, sich bewusst mit dem neuen Verhalten – dem Rauchfrei sein – zu beschäftigen. Sie haben vielleicht 10, 20, 30 oder mehr Jahre geraucht – eine Veränderung des Verhaltens geht nicht auf Knopfdruck! Haben Sie Geduld und lassen Sie Ihrem Körper und Ihrem Kopf Zeit, sich auf die neue Situation einzustellen.

Die ersten rauchfreien Tage

Für manche Ex – Raucher/innen stellen vor allem die ersten rauchfreien Tage eine besondere Herausforderung dar. Für andere wiederum ist die Umstellung leichter als angenommen. In jedem Fall können Sie einiges dafür tun, sich die erste rauchfreie Zeit so angenehm wie möglich zu gestalten:

  • Halten Sie sich an den ersten rauchfreien Tagen mit langen Spaziergängen, Kino, Schwimmen oder Radfahren aktiv.
  • Vermeiden Sie stressige und/oder unangenehme Termine in den ersten 3 Tagen.
  • Treffen Sie sich mit nichtrauchenden Freunden und Freundinnen.
  • Achten Sie auf ausreichend Beschäftigung und Ablenkung.
  • Vermeiden Sie Situationen, die Sie noch stark mit dem Rauchen verbinden oder in denen die Lust auf die Zigarette steigt.
  • Achten Sie auf eine möglichst rauchfreie Umgebung – suchen Sie rauchfreie Lokale, Pausen- und Aufenthaltsräume auf.
  • Sollte Sie das Verlangen nach einer Zigarette überkommen, wenden Sie Ihre Aufmerksamkeit bewusst etwas anderem zu.

Signale des Körpers

  • Werden Sie sich über die positive Bedeutung Ihrer etwaigen Entzugserscheinungen bewusst. Ihr Körper signalisiert Ihnen damit, dass er auf dem besten Wege ist, sich von den Belastungen des Rauchens zu erholen. Mögliche Entzugserscheinungen (wie z. B. das unbändige Bedürfnis zu rauchen, erhöhte Reizbarkeit) legen sich bereits nach kurzer Zeit.
  • Zur Erleichterung des körperlichen Entwöhnungsprozesses kann das Nikotin aus der Zigarette durch die medikamentöse Gabe von Nikotin ersetzt werden. Diese Nikotinersatztherapie mildert die körperliche Entzugssymptomatik und erleichtert die Verhaltensumstellung. Besprechen Sie sich mit Ihrem Arzt/Ihrer Ärztin oder Ihrem Apotheker/Ihrer Apothekerin.

 Essen, Trinken & Sport

  • Trinken Sie viel! Kohlensäurehaltiges Mineralwasser hat keine Kalorien und kitzelt zusätzlich den Gaumen.
  • Halten Sie stets ein Glas Wasser oder Saft bereit und nehmen Sie ab und zu einen Schluck.
  • Achten Sie auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung mit viel Obst und Gemüse. Überkommt Sie der Heißhunger nach Süßem, greifen Sie zu zuckerfreien Kaugummis oder zu Obst.
  • Trinken Sie statt Kaffee z.B. lieber eine Tasse Tee, wenn Kaffeetrinken bisher mit Rauchen verbunden war.
  • Meiden Sie vorerst Alkohol: Er schwächt das Durchhaltevermögen und lädt zu Rückfällen ein.
  • Bewegen Sie sich mehr, bauen Sie körperliche Aktivität in Ihren Alltag ein, treiben Sie Sport! Körperliche Aktivität entspannt, hebt die Stimmung, ist gesund, lenkt ab und beugt einer Gewichtszunahme vor.

Die ersten rauchfreien Wochen

Wenn die ersten rauchfreien Tage geschafft sind, beginnt ein neuer Alltag als Ex- raucher/in. Sie werden merken, je mehr verschiedene Situationen Sie als Ex- Raucher/in erlebt haben, desto einfacher wird es, und desto sicherer werden Sie sich in Ihrer Rauchfreiheit fühlen.
Dennoch gibt es auch noch einige Zeit nach dem Rauchstopp Situationen, in denen das Verlangen auftaucht, oder in denen das Gefühl stark wird, eine Zigarette könnte helfen. Bleiben Sie aufmerksam und denken Sie immer wieder an Ihre Gründe für den Rauchstopp. Vielleicht haben Sie Ihren Motivationssatz aufgeschrieben – lesen Sie ihn bei Bedarf wieder einmal durch! Nutzen Sie Ihre alternativen Verhaltensweisen bewusst oder finden Sie neue Alternativen, die nun besser passen.

Der Körper erholt sich in den unterschiedlichen Bereichen in unterschiedlicher Dauer, Verdauung, Blutzuckerspiegel oder Kreislauf können noch einige Zeit nach dem Rauchstopp im Ungleichgewicht sein. Haben Sie Geduld mit Ihrem Körper und unterstützen Sie ihn, wo Sie nur können – durch Entspannung, gesunde Ernährung, Bewegung…!

Und denken Sie daran: eine Zigarette verbessert – objektiv betrachtet- eigentlich nie etwas!

Die Rauchfreiheit genießen

Auch wenn das Rauchfrei bleiben manchmal eine Herausforderung sein kann – beobachten Sie, was sich für Sie zum Guten verändert.

  • Profitieren Sie von dem Geld, das Sie sonst für Zigaretten ausgegeben hätten. Belohnen Sie sich mit dem gesparten Geld.
  • Genießen Sie jeden Tag im vollen Bewusstsein, dass Sie rauchfrei sind und Zigaretten nicht mehr nötig haben. Jeder einzelne Tag tut Ihrer Gesundheit, Ihren Mitmenschen und Ihrem Geldbeutel gut – Sie können stolz auf sich sein.
  • Achten Sie auf die Verbesserungen, die durchs Nichtrauchen passieren. Die meisten berichten als erstes von einer verbesserten Geschmacks- und Geruchsfähigkeit, einer Verbesserung der Atmung und der Fitness.
  • Nehmen Sie die Komplimente an, die man Ihnen zum Rauchstopp macht!

Rufen Sie uns am Rauchfrei Telefon an und berichten Sie uns über Ihre neue Rauchfreiheit. Anrufer/innen zum Rauchstopp zu gratulieren gehört zu unseren liebsten Gesprächen!

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