Rauchen in Wohnhäusern

Derzeit gibt es noch keine allgemeine gesetzliche Regelung, was das Rauchen in Wohnhäusern betrifft. Möglicherweise findet sich in der Hausordnung Ihres Wohnhauses ein genaueres Reglement. Sind Sie Passivrauchbelastung durch Ihren Wohnungsnachbarin oder Nachbarn ausgesetzt? Hier können Sie sich Auskünfte einholen:

Weiters gibt es einige Maßnahmen, die Sie treffen können, um die Passivrauchbelastung zu reduzieren:

  • Technische Maßnahmen
    Abdichtung der Steckdosen mit Acryldichtungsmasse oder Silikon, Abluftklappe im Abluftkamin, Dichtbänder für Türrahmen, Türschloss-Verkleidungen, Trennwände auf der Terrasse etc.
  • Organisatorische Regelungen
    Vereinbarung von Lüftungs- und Nutzungszeiten auf Basis gegenseitiger Rücksichtnahme und Kompromissbereitschaft, eventuell unter Einschaltung des Vermieters/der Vermieterin oder Hausverwaltung

Unter Nichtraucherinitative Deutschland finden Sie Textbausteine für einen Brief an den rauchenden Nachbarn/die rauchende Nachbarin.

Ein Gericht kann dem Wohnungsnachbarn/der Wohnungsnachbarin die Einwirkungen durch Rauch verbieten, wenn sie außergewöhnlich hoch sind und die Benutzung der Wohnung wesentlich beeinträchtigen. Ausschlaggebend für die Beurteilung, welche Belastung das Ausmaß des Zumutbaren überschreitet, ist § 364 des Allgemeinen Bürgerlichen Gesetzbuch über „die Abwehr unzulässiger Immissionen.“

Im Hinblick auf die psychische Belastung, die mit einem schadstoffbelasteten Wohnbereich einhergeht, empfiehlt es sich, eine Entscheidung zu treffen:
Möchten Sie versuchen, eine Einigung zu erzielen oder gegen die Situation ankämpfen?
Sind Sie eher geneigt, die Situation hinzunehmen oder gegebenenfalls auszuziehen?

Mehr dazu:
www.nichtraucherschutz.de