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Rauchen unter 18

Gesetzliche Situation in Österreich

Sowohl der Verkauf von Tabakprodukten an unter 18 – jährige (Tabakgesetz), als auch der Erwerb und Konsum für Jugendliche unter 18 Jahren ist seit 2019 (Jugendschutzgesetz) in Österreich verboten.

Die erste Zigarette

Viele Raucher/innen und Ex – Raucher/innen können sich an die erste Zigarette erinnern. Fast alle haben im Teenageralter damit begonnen. Meist ist es ein tolles Gefühl, etwas Verbotenes zu tun, oft mit Freundinnen oder Freunden gemeinsam. Jedoch finden die meisten es einfach scheußlich, müssen husten und fühlen sich schwindlig. Sie brauchen einige Zeit, bis ihr Körper es überhaupt aushält, das Gift, also den Tabakrauch, zu inhalieren. Es gibt zum Beispiel auch keine Tiere, die man zum Rauchen bringen kann. Ihr Instinkt und ihr Körper wehren sich dagegen, absichtlich etwas einzuatmen, das ihnen schadet. Rauchen muss also gelernt werden.

Unser Tipp: Verschieb deine erste Zigarette (und alle anderen Tabakprodukte) auf deinen 20. oder 25. Geburtstag – oder lass sie einfach aus!

Raucheinstieg – Abhängigkeit

Das Gemeine an der ersten Zigarette ist, wie der Name schon sagt, dass es meist die Erste ist und nicht die Einzige bleibt.

Es ist nicht weithin bekannt, dass Zigaretten von der Industrie so gestaltet sind, dass es leichter wird, den Rauch zu inhalieren. Zucker und viele andere Zusatzstoffe sorgen dafür, dass es Jugendlichen leichter fällt, zu rauchen. Magnesium z.B. sorgt dafür, dass der Rauch weiß und nicht grau, wie jeder andere Rauch aussieht, Menthol erweitert die Bronchien, wirkt schmerzlindernd und erleichtert somit Jugendlichen den Einstieg ins Rauchen…

Hat man die Anfangsschwierigkeiten des Rauchens überwunden und der Körper hat sich mehr oder weniger an das Ritual und an den Rauch gewöhnt, entwickelt sich sehr schnell und oft unbemerkt eine Abhängigkeit. Die Abhängigkeit kann schon vorhanden sein, auch wenn noch lange nicht täglich geraucht wird. Der Körper, das Gehirn und die Psyche gewöhnen sich ans Rauchen, sodass das Ritual dann bald schon „gebraucht“ wird. Pause? – raus zum Rauchen, Stress? – eine Zigarette zum Dampfablassen, Langeweile? – erst mal eine rauchen, Hunger? – eine Zigarette statt Kalorien, …

Unser Tipp: Beobachte einmal, was passiert, wenn du nicht wie gewohnt zur Zigarette greifst.

Süchtig nach Nikotin?

Hast du noch die völlige Kontrolle oder hängst du schon an der „Angel“? Mit dem HONC (der „Hooked on Nicotine Checklist“ –  „Süchtig nach Nikotin“ – Checkliste) kann man das abklären. Sobald eine der 10 Fragen mit Ja beantwortet wird, bedeutet das einen beginnenden Kontrollverlust. Manchmal zeigt sich schon eine beginnende Abhängigkeit, obwohl man sich selbst noch nicht einmal als Raucher/in definiert.

Zum HONC

 Unser Tipp: wenn nur ein JA dabei ist, lass das Rauchen am besten sofort sein! Du könntest eine stärkere Abhängigkeit entwickeln und dann nur mehr schwer davon los kommen.

Meine eigenen guten Gründe rauchfrei zu sein!

Warum und wofür jemand rauchfrei sein will ist oft ganz unterschiedlich. Manchen ist das Geld zu schade, andere merken, dass ihre Fitness leidet, eine Asthmaerkrankung schlechter wird, oder die Haut sich nicht mehr so angenehm anfühlt. Und manche nervt es einfach. Es gibt viele verschiedene gute Gründe rauchfrei zu sein oder zu werden. Manchmal haben sie auch gar nichts mit der Gesundheit zu tun.

Unser Tipp: Finde deine persönlichen und guten Gründe heraus, warum es für dich besser sein könnte, rauchfrei zu sein.

Aufhören

Wenn du irgendwann in der Zukunft nicht mehr rauchen möchtest – dann höre am Besten jetzt gleich damit auf! Irgendwann bist du noch stärker abhängig als im Moment. Je weniger und kürzer man geraucht hat, desto leichter ist es, rauchfrei zu werden und zu bleiben.

Schmeiß die Zigaretten weg, kauf keine neuen mehr, sag Nein zur Zigarette und Ja zur Unabhängigkeit! Wenn du merkst, dass der Rauchstopp gar nicht mehr so einfach ist, ruf uns an, wir beraten dich gerne!

Unser Tipp: Hör auf – auch wenn die anderen weitermachen! Dein Vorteil: Du lebst länger, bist gesünder und fitter, hast mehr Geld zur Verfügung, bist unabhängig, tust der Umwelt etwas Gutes und vor allem: Du weißt, dass sich alle Situationen auch ohne Zigarette meistern lassen!

Nein Sagen

„Danke nein!“ Diese zwei Wörtchen machen einen großen Unterschied. Auf die Frage, „Rauchst du?“ oder „Willst du auch eine?“ … ist es hilfreich, diese Antwort sicher und klar beantworten zu können.

Unser Tipp: Sprich das „Danke Nein“ ein paar Mal laut aus, vielleicht auch vor dem Spiegel, vielleicht mit Variationen „Danke Nein, jetzt nicht!“ Klingt es überzeugend?

Rauchfrei sein – ein Beitrag zu Umweltschutz und Menschenrechten

Ein sehr guter Grund, rauchfrei zu sein, ist die Rücksicht auf die Umwelt und auch auf Menschenrechte. Beim Tabakanbau betreibt die Industrie Raubbau an der Natur, Wälder werden gerodet, Dünge- und Insektenmittel vergiften die Erde. Beim Tabakanbau ist Kinderarbeit weit verbreitet.

 

Unser Tipp: Wenn dir Umwelt und Kinderrechte nicht egal sind, verweigere den Konsum von Produkten der Tabakindustrie. Die Organisation Unfairtobacco informiert umfassend über die Hintergrundaspekte.

Informiere Dich, was du einatmest!

Bist du dir sicher, dass du alles freiwillig einatmen möchtest, was im Zigarettenrauch enthalten ist? Z.B. Kohlenmonoxid, das Verbrennungsgas, Cadmium, das in Batterien enthalten ist, Formaldehyd, das zum Leichenkonservieren verwendet wird, … und noch hunderte weitere giftige Inhaltstoffe, die bei jedem Atemzug in Deinen Körper gelangen.

Unser Tipp: Rauch ist giftig, deshalb solltest du ihn nicht einatmen.

 

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