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Shisha – Wasserpfeife

Wasserpfeife

Die Wasserpfeife stammt ursprünglich aus Indien und kam über den Iran in die arabischen Länder. Auch in Österreich ist die „Shisha-Bar“ bzw. das „Shisha-Cafe“ inzwischen sehr verbreitet. Die Wasserpfeife wird besonders von Jugendlichen häufig genutzt.

Das Rauchen von Wasserpfeifen (Shishas) wird von den Konsumenten und Konsumentinnen fälschlicherweise oft als harmloser als Zigarettenrauchen eingeschätzt, auch das Suchtpotential wird unterschätzt.

Der Rauch kommt zwar vor dem Einatmen mit Wasser in Berührung und kühlt dadurch aus, verhindert dadurch aber nur das Kratzen im Hals. Der Rauch verliert nicht seine Giftstoffe und macht ebenso süchtig, wie jeder andere Tabakrauch. Die verbreitete Meinung, das Wasser reinigt oder „filtert“ die Schadstoffe, ist ein Irrglaube.

Funktion: Die Funktion ist bei allen Wasserpfeifen gleich. Sie bestehen aus Wasserbehälter, Aschenteller, Kopfdichtung und Kopfteller. Zum Rauchen wird eine Mischung aus Tabak, Melasse und Glycerin (=Feuchthaltemittel) verwendet. In Fertigmischungen sind meist auch diverse Zusatzstoffe (u. a. Früchte, Essenzen, Säfte, Sirup, Hölzer, Harze, Zellulose, Aromastoffe, …) enthalten. Diese Zusatzstoffe überdecken den eigentlichen Geschmack des Tabaks. Unterschiedliche Geschmacksrichtungen machen das Shisha-Rauchen für Jugendliche besonders attraktiv. Durch die geringere Temperatur der Wasserpfeife wird das Rauchen zusätzlich erleichtert, denn durch die Kühlung kann tiefer inhaliert werden.

Schädlichkeit: Der Gebrauch der Wasserpfeife ist nicht weniger schädlich als das Zigarettenrauchen. Im Gegenteil, über den Rauch von Wasserpfeifen werden teilweise sogar größere Mengen an Schadstoffen aufgenommen als über filterlose Zigaretten. Das gilt insbesondere für Teer und Kohlenmonoxid, sowie für die Giftstoffe Arsen, Chrom und Nickel.

Suchtgefahr: Auch die Suchtgefahr ist nicht zu unterschätzen. Beim Rauchen der Wasserpfeife wird meist ein höherer Anteil des Suchtstoffes Nikotin aufgenommen als durch den Konsum von Zigaretten. So entspricht die Nikotinkonzentration im Blut nach dem Konsum einer Wasserpfeife etwa der von 20 Zigaretten täglich. Regelmäßiges Wasserpfeifen-Rauchen führt erwiesenermaßen zur Konsumerhöhung, erschwert den Rauchausstieg und erleichtert den Suchteinstieg.

Zusätzliches Gesundheitsrisiko: Da die Wasserpfeife meistens gemeinsam mit anderen geraucht wird, ist das Risiko, eine Infektionskrankheit (z.B. Tuberkulose oder Helicobacter-pylori-Infektionen) zu bekommen, erhöht. Der Passivrauch der Wasserpfeife ist noch schädlicher als der von Zigaretten.

Seit 2019 darf in der Öffentlichkeit erst ab 18 Jahren geraucht werden – auch Wasserpfeifen und E-Shishas fallen unter diese gesetzliche Regelung.

„Infoblatt Wasserpfeife“ ARGE Suchtvorbeugung, Österreich

„Infofolder Wasserpfeife“ Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, Deutschland

Trauen Sie sich den Rauchstopp zu!

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