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Von: Das RauchfreiTelefon | 5. April 2021 | Literatur und Hintergrundwissen

Mehr Gerechtigkeit zum Weltgesundheitstag

Tabak: ungesund und unfair

 

Der diesjährige Weltgesundheitstag zeigt auf, das auch das Gut Gesundheit weltweit nicht fair verteilt ist und versucht dagegen vorzugehen. Auch beim globalen Zigarettenkonsum herrscht ein großes soziales Ungleichgewicht.

 

Am 7. April jährt sich auch dieses Jahr der Weltgesundheitstag. Heuer soll das Streben nach einer faireren und gesünderen Welt im Mittelpunkt stehen. Anlass ist mitunter, dass die derzeitige Covid-19-Pandemie aufzeigt, dass manche Menschen eher dazu in der Lage sind ein gesünderes Leben führen zu können, wie andere. Geringes Einkommen, geringere Bildungschancen, Ungerechtigkeiten zwischen den Geschlechtern, genauso wie wenig sichere Lebensumstände, fehlender Zugang zu sauberen Wasser und Nahrung führen direkt und indirekt zu einem schlechteren Zugang von Gesundheit.

Das ist unfair und sollte geändert werden.

 

Auch der Tabakkonsum hat globale gesundheitliche Auswirkungen. Betrachtet man die weltweite Population an Raucherinnen und Rauchern, so sieht man, dass 80 Prozent dieser rund einen Milliarde rauchender Menschen aus sogenannten Niedrig- und Mittelseinkommensländern stammen.

Folglich sterben auch mehr Menschen aus diesen Ländern an den Folgen des Rauchens und des Passivrauchens und sind mit weiteren negativen Folgen des Tabakkonsums konfrontiert.

 

Die Verbreitung des Tabakkonsums in ärmeren Bevölkerungsschichten führt zu einer stärkeren Verbreitung von Armut, die Ausgaben für die abhängig machenden Produkte fehlen für Bildung, Nahrung und medizinische Versorgung. Beispielsweise kommt es in Indonesien vor, dass gleich viel Geld für Tabak ausgegeben wird wie für Fisch, Fleisch und Eier zusammen.

 

Aber auch der Tabakanbau trägt zur Verstärkung von Armut und damit einhergehen mit geringerer Gesundheit durch Hunger und Mangelernährung bei. Außerdem ist der arbeitsintensive und gesundheitsgefährdende Anbau von Tabak geprägt von wirtschaftlicher Ausbeutung und Menschenrechtsverletzungen geprägt. Etwa wenig bekannt ist die sogenannte „grüne Tabakkrankheit“ die geprägt ist durch Übelkeit, Schwindel, Kopfschmerzen und Muskelschwäche und bei der Tabakernte hervorgerufen wird, da das Nervengift Nikotin täglich in einer Dosis von etwa rund 50 Zigaretten über die Haut aufgenommen wird. Beim Tabakanbau werden viele Chemikalien eingesetzt und die nötige Schutzkleidung fehlt.

 

Ganz im Zeichen des Weltgesundheitstages bleibt zu hoffen, dass viele Wege gefunden werden, um das Ungleichgewicht im Bezug auf Gesundheit zu verringern. Tabakentwöhnangebote sind hier auf jeden Fall auch ein wichtiger Faktor. Auch Ihr Rauchstopp trägt positiv dazu bei, dieseMissstände zu verringern.

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