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Von: Das RauchfreiTelefon | 7. September 2020 | Literatur und Hintergrundwissen, Rauchfreies Leben

Rauchen im Auto – eine vermeidbare Gesundheitsbelastung

Rauchfrei sind Sie sicherer unterwegs

Die Rauchverbote betreffen aus Gründen des Gesundheitsschutzes inzwischen viele Innenräume. Je kleiner die Räume sind, in denen geraucht wird, desto höher ist die Konzentration der Schadstoffe. Das Auto ist ein sehr kleiner Innenraum, in dem das Rauchen erlaubt ist – außer wenn Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre mitfahren.

Der Passivrauch (der Rauch und die Feinstoffe, die entstehen, wenn gerade geraucht wird) und der Dritthandrauch (der Rauch und die Feinstoffe, die auch noch vorhanden sind, wenn die Zigarette längst ausgeraucht ist) bleiben im Auto, selbst wenn gelüftet wird oder wenn „aus dem Fenster“ geraucht wird. Die kleinen Teilchen werden auch nach dem Rauchen in die Luft abgegeben und lange nach dem aktiven Rauchen von allen Insassen eingeatmet.

Gründe für ein rauchfreies Auto:

Kein Passivrauch: 

Selbst wenn Sie nicht aktiv rauchen, atmen Sie und die anderen Insassen den Feinstaub der Zigaretten ein. Gerade wenn Sie in Ihrem Auto Kinder und Jugendliche befördern, ist das wichtig zu wissen. Die Schadstoffe bleiben da, auch wenn nicht mehr geraucht wird.

Mehr Sicherheit:

Rauchen im Auto bedeutet auch eine Beeinträchtigung der Konzentration: Zigarette suchen, anzünden, abaschen… das alles lenkt ab.

Rauchen senkt langfristig die Konzentration, da das Kohlenmonoxid (Verbrennungsgift) die Sauerstoffversorgung des Körpers reduziert. Müdigkeit ist die Folge.

Kosten:

Ein Nichtraucherauto lässt sich besser wiederverkaufen als ein Raucherauto.

Am Weg zur Veränderung:

Für viele ist es ein langjähriges Ritual geworden: wenn ich ins Auto steige, wenn ich bei der Ampel warte, wenn ich mich über andere Autofahrer/innen ärgere, wenn ich im Stau stehe, … zünde ich mir eine an.

Daher ist es gut, die Umstellung darauf, im Auto nicht mehr zu rauchen, ein bisschen vorzubereiten.

Hier ein paar Tipps und Ideen dazu:

  • Kaugummis oder Zuckerl in den ehemaligen Aschenbecher füllen oder den Aschenbecher ganz entfernen
  • Keine Zigarettenpackerl mehr im Handschuhfach aufbewahren
  • Eine Trinkflasche griffbereit haben
  • Einen Duftspray für das Auto besorgen
  • Lieblingsmusik für die Autofahrten verfügbar haben
  • „Wenn – Dann“-Pläne machen:
    Wenn ich bei der Ampel warte, dann greife ich zum Lutschbonbon.
    Wenn ich mich über andere Autofahrer/innen ärgere, dann atme ich tief durch und atme mehrmals ein und aus.
    Wenn ich ins Auto einsteige, trinke ich einen Schluck Wasser.
    Wenn ich im Stau stehe, rufe ich eine Freundin/einen Freund an.

Unser Tipp zur Veränderung: lassen Sie das Auto überhaupt so oft wie möglich stehen, gehen Sie zu Fuß, nutzen Sie das Fahrrad oder die Öffis. Bewegung ist die beste Alternative und ein bewährtes Mittel gegen Entzugssymptome und Sie kommen gar nicht so leicht in die Gelegenheit, zur Zigarette zu greifen.

So sparen Sie nicht nur sich das Kohlenmonoxid (CO) und alle anderen Giftstoffe, sondern auch der Umwelt das Kohlendioxid (CO2), das durch das Autofahren verursacht wird.

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