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Von: Das RauchfreiTelefon | 13. Juli 2020 | Gesundheit und Rauchstopp

Haben Sie schon von der Diagnose Tabakabhängigkeit gehört?

Was bedeutet F17.2?

Tabakabhängigkeit ist eine Erkrankung und kann diagnostiziert werden. Die Diagnose kann ein Arzt/Ärztin oder Psychologe/in stellen. Sie wird im internationalen Klassifikationsschema von Erkrankungen (ICD) der WHO (Weltgesundheitsorganisation) als Abhängigkeit von einer psychoaktiven Substanz (auf die Psyche wirkend) wie z.B. Tabak, Alkohol oder Opiate beschrieben.

Sie trägt den ICD-10-Code F17.2 im Kapitel V.

Eine Tabakabhängigkeit wird nach der ICD-10-Klassifikation durch verschiedene Kriterien charakterisiert. Wenn in den letzten 12 Monaten, mindestens 3 der folgenden 6 Symptome aufgetreten sind, spricht man von Tabakabhängigkeit:

  • starker Wunsch bzw. ein Zwang, Tabak zu konsumieren (Gusto nach einer Zigarette)
  • Schwierigkeiten, den Konsum zu kontrollieren (weniger Rauchen, oder Aufhören gelingt nicht)
  • eine Toleranzerhöhung, d.h. eine zunehmende Steigerung der konsumierten Menge bzw. Dosis, um die Wirkungen hervorzurufen (betrifft bei Tabak vor allem die Zeit des Raucheinstiegs)
  • Entzugserscheinungen bei Reduktion oder Beendigung des Konsums (körperlich und/oder psychisch)
  • das Rauchen wird anderen Aktivitäten vorgezogen
  • trotz schädlichen Folgen wird weiterhin konsumiert (Weiterrauchen trotz Erkrankung)

Hiermit wird auch klar, dass Rauchen „mehr“ als eine schlechte Angewohnheit ist.

Viele Raucher/innen spüren meist selbst, ob eine Abhängigkeit besteht. Die Zigaretten werden immer wichtiger und viele Situationen werden ohne Zigaretten gar nicht mehr bewältigt. Ein Tag ohne Zigaretten ist nicht mehr vorstellbar. Sich die eigene Abhängigkeit einzugestehen ist aber nicht so einfach.

Wer raucht, ist in den meisten Fällen auch abhängig vom Nikotin, von der Zigarette. Es gibt nur sehr wenige Personen, die regelmäßig rauchen und nicht abhängig sind. Eine Abhängigkeit kann stärker oder schwächer ausgeprägt sein, je nachdem wie viel geraucht wird, und ob sie eher körperlich und/oder psychisch ausgeprägt ist. Wie hoch die körperliche Nikotinabhängigkeit ist, können Sie selbst mit dem „Fagerströmtest“ herausfinden:

https://rauchfrei.at/aufhoeren/tests-tools/abhaengigkeits-test/

Einen Test zur beginnenden Abhängigkeit im Jugendalter finden Sie hier:

HONC

Vielleicht haben Sie diese Zeilen dazu angeregt ein wenig über das eigene Rauchverhalten nachzudenken? Melden Sie sich, um mit uns darüber zu sprechen! Wir freuen uns auf Ihren Anruf!

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