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Von: Das RauchfreiTelefon | 1. Juli 2019 | Rauchfreies Leben

Shisha Time – deine Zeit ist abgelaufen

Ein Fakten-Check…

Die Shisha hat einen besseren Ruf als ihr zusteht. Nach wie vor hält sich der Irrglaube, dass das Wasser der Shisha jegliche Schadstoffe herausfiltere und der Konsum somit harmlos wäre. Auch die gesetzlichen Regelungen sind noch weitgehend unbekannt. Viele Eltern und Jugendliche sind dadurch verunsichert. Wir wollen alle Unklarheiten beseitigen.

Aktuelle Studien zeigen, dass 19% der 15jährigen im letzten Monat mindestens einmal Shisha geraucht haben (Vgl: 24% haben im angegebenen Zeitraum mindestens eine Zigarette geraucht). Auch der tägliche Shisha-Konsum ist bei jungen Erwachsenen keine Seltenheit mehr: v.a. die Gruppe der 20-24jährigen Männer raucht regelmäßig Wasserpfeife (ESPAD, 2015).

Warum rauchen viele Shisha?

Vorrangig geht es den meisten beim Shisha-Rauchen um die Geselligkeit und das Rauchen an sich. Das Problembewusstsein fehlt. Viele Jugendliche denken immer noch, dass Shishas gesünder als Zigaretten wären.

Verlockend sind auch die vielen Geschmacksrichtungen und der harmlos wirkende süße Geruch. Das mildere Aroma und der kühlere Rauch erleichtern das Inhalieren zusätzlich und machen das Rauchen angenehmer als bei herkömmlichen Zigaretten.

Wie gesundheitsschädlich ist die Wasserpfeife?

Ein wesentlicher Unterschied zu Zigaretten ist die Dauer des Konsums. Bei der Wasserpfeife dauert der Rauchvorgang durchschnittlich 50 Minuten. Auch wenn beim Shisha-Rauchen nicht durchgängig geraucht wird, werden wesentlich mehr Schadstoffe aufgenommen. Die aufgenommene Rauchmenge bei einer durchschnittlichen „Session“ entspricht fünf bis zehn Packungen Zigaretten.

Durch das Erhitzen des Tabaks bei niedrigen Temperaturen entstehen schleimhautreizende Stoffe und Gifte wie Benzol oder Acetaldehyd in hohen, krebserregenden Dosen. Das Wasser filtert die Schadstoffe nicht, sondern bewirkt nur eine Kühlung. Durch die Kühlung des Rauches inhaliert man weit tiefer als beim heißen Zigarettenrauch, weshalb auch mehr Schadstoffe aufgenommen werden.

Vor allem die Mengen an Nikotin, Teer und Kohlenmonoxid sind höher als bei Zigaretten. Aktuell gibt es auch immer wieder Berichte über Kohlenmonoxidvergiftungen in Shisha-Lokalen.

Einige Studien zeigen dort auch höhere Feinstaubwerte als in Raucherlokalen, da Wasserpfeifen im Durchschnitt länger geraucht werden als Zigaretten.

Gesetzliche Regelungen

Shisha fallen gesetzlich unter Tabakprodukte, d.h. in Bereichen, wo das gesetzliche Rauchverbot herrscht, dürfen keine Wasserpfeifen geraucht werden.

Seit 2019 ist der Verkauf und Konsum von Wasserpfeifen erst ab 18 Jahren erlaubt.

Trotz dieser gesetzlichen Regelung werben immer noch viele Shisha-Bars mit speziellen „Schüler-Aktionen“.

Regelmäßiges Wasserpfeifen – Rauchen führt u.a. wegen der erhöhten Nikotinaufnahme (Suchtstoff) laut Experten zur Konsumerhöhung, erschwert den Ausstieg und erleichtert den Einstieg zur herkömmlichen Zigarette.

Gemeinschaftliches Shisha-Rauchen tut also keinem gut.

 

Quelle:
Tabak und verwandte Erzeugnisse – Zahlen und Fakten 2018, Wissenschaftlicher Bericht – Im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz
ESPAD 2015

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