Jugend und Rauchen

 

Die Rauchprävalenz in Österreich liegt bei 30 %.

Relevant dafür ist vor allem das Alter beim Raucheinstieg: Rund 90 % jener Personen, die als Erwachsene täglich rauchen, haben  als unter 19-Jährige zu rauchen begonnen (Athis, Gesundheitsbefragung, 2014).

 

Der Raucheinstieg im Jugendalter wird erleichtert durch verschiedene Faktoren: Die gesellschaftliche Norm des Rauchens, Verfügbarkeit der Zigaretten, Zigarettenpreise und Rauchverbote (z.B. Gastronomie, öffentliche Orte,…) wirken direkt und nachweisbar auf die Rauchprävalenz.

 

Je später Jugendliche bzw. junge Erwachsene probieren zu rauchen, desto unwahrscheinlicher ist es, dass sie eine langfristige Abhängigkeit entwickeln.

 

Die Abhängigkeit entwickelt sich sehr schnell. Fragen wie „Hast du schon einmal probiert aufzuhören, aber konntest es nicht?“, „Hast du schon einmal ein Verlangen nach einer Zigarette gehabt?“ oder „Hast du schon einmal das Gefühl gehabt – jetzt brauche ich wirklich eine Zigarette?“ sind Hinweise darauf, dass Körper und Psyche auch bei nicht täglichem Rauchen schnell Abhängigkeitssymptome entwickeln.

 

Jugendliche haben Großteils noch keinen Grund aufzuhören. Gleichzeitig merken sie, dass sich das Rauchen nicht mehr kontrollieren lässt. Die Kontrolle hat schon die Zigarette übernommen.

 

Einfach nicht mehr rauchen? So einfach ist das nicht! Manchmal erfordert der Rauchstopp schon im Teenageralter professionelle Unterstützung.

 

Fortbildung Symposium „Jugend und Rauchen“

 

Clip von Go TV

 

 

Dieser Artikel stammt von

Was ist Ihre Meinung?

  • Wenn Sie die E-Mail-Adresse eingeben, die Sie bei Twitter oder bei Gravatar verwenden, erscheint Ihr Bild neben dem Kommentar.