Jung, gesund, rauchfrei – die Zukunft der österreichischen Jugend!

 

Jeder Moment in dem nicht geraucht wird ist ein Gewinn, besonders bei Kindern und Jugendlichen die sich noch im Wachstum befinden und für die Abhängigkeit besonders sensibel sind.

 

Der Grund für die hohe Anzahl an jugendlichen Rauchenden in Österreich liegt unter anderem daran, dass der Erwerb, der Besitz und der Konsum von Tabakwaren schon ab dem vollendeten 16. Lebensjahr gesetzlich erlaubt ist.

 

Neu geregelt werden müsste aus unserer Sicht allerdings nicht nur der Erwerb, Besitz und Konsum, sondern auch ein Verkaufsverbot an Jugendliche unter 18 Jahren.

 

In Österreich beginnt etwa ein Viertel der täglich rauchenden Erwachsenen ihre Raucherkarriere bis zum 15. Lebensjahr. Bei den 17-Jährigen berichten rund 31%, zu rauchen. Bei den Burschen rauchen 14,9%, der Anteil der jungen Raucherinnen liegt bei 16,5%.

 

Im Vergleich zu andern Ländern ist das Einstiegsalter niedrig. Nur Österreich, Belgien und Luxemburg erlauben das Rauchen schon ab 16 Jahren. In den anderen EU-Länder liegt die Altersgrenze bei 18 Jahren.

 

Eine Studie an rund 50.000 Personen in Großbritannien konnte zeigen, dass die Anhebung des Mindestalters von 16 auf 18 Jahre wirkt. Nach der Anhebung im Oktober 2007, ist der Anteil der Rauchenden unter den 16 und 17-Jährigen um 30% gesunken (von 23,7 % auf 16,6 %). Im gleichen Zeitraum hat sich der Anteil der älteren rauchenden Personen nur minimal reduziert. Ähnliche Beispiele gibt es auch aus Schweden oder den USA.

 

Es lässt sich nicht mit letzter Sicherheit sagen, dass ähnliche Erfolge auch in Österreich auftreten würden, die internationalen Erfahrungen sind jedoch vielversprechend.

 

Links:

Gesundheitsbefragung 2014 (ATHIS)

HBSC-Studie (Health Behavior in School-aged Children Study)

Expertenbericht

 

 

 

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