Nichtraucherschutz muss Vorrang haben

 

Aktuelle Studien und zahlreiche internationale Beispiele zeigen, dass ein gesetzlich geregelter Nichtraucherschutz das Risiko für viele Erkrankungen reduziert.

 

So konnten strengere Maßnahmen innerhalb kurzer Zeit kostengünstig und nachhaltig die Frühgeborenen- und Herzinfarktrate senken sowie Asthmaanfälle nachweislich reduzieren. Auch Spitalsaufnahmen wegen Schlaganfall, Asthma und COPD nahmen in Ländern wie Schottland, wo der Nichtraucherschutz groß geschrieben wird, deutlich ab. Ein generelles Rauchverbot (ohne Ausnahmeregelungen in der Gastronomie) ist somit die wirksamste Maßnahme!

 

Auch primär gesunde Menschen reagieren empfindlich auf die hohe Schad- und Feinstaubbelastung beim Passivrauchen. Was mit einer Verschlechterung der Sauerstoffversorgung und Lungenfunktion beginnt, kann u.a. zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Lungenkrebs und einem Verlust der kognitiven Fähigkeiten führen.

 

Bei der heutigen Pressekonferenz des Landes Niederösterreich machte Landesrat Ing. Maurice Androsch auf die große Bedeutung des Nichtraucherschutzes aufmerksam. Das Rauchfrei Telefon war durch unsere Kollegin Mag. Alexandra Beroggio vertreten, welche unser telefonisches Beratungsangebot vorstellte. Im Rahmen der Pressekonferenz wurde auch das neue Postersujet „Danke für’s Nichtrauchen“ vorgestellt.

 

Danke für's Nichtrauchen

 

Berichte über die Pressekonferenz können Sie heute sowohl im Radio (Radio Niederösterreich, 12 Uhr), als auch im Fernsehen (Niederösterreich heute, 19 Uhr) finden.

 

Das Europa-Ranking der Tabakpolitik zeigt, dass neben konsequenten Gesetzen zum Nichtraucherschutz auch die Erhöhungen von Tabaksteuern und -preisen sowie Motivation und Hilfe beim Rauchstopp notwendig sind, um die gesundheitliche Situation der österreichischen Bevölkerung zu verbessern.

 

Auch in Wien widmete man sich vor Kurzem im Rahmen einer Pressekonferenz dem wichtigen Thema Nichtraucherschutz. Die Gesellschaft für Kinder- und Jugendheilkunde (ÖGKJ) forderte in diesem Zusammenhang die Verstärkung des Nichtraucherschutzes sowie ein absolutes Rauchverbot in gastronomischen Betrieben und an öffentlichen Plätzen. Mehr dazu lesen Sie hier.

 

 

 

 

 

 

 

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