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Von: NinaHeumayer | 15. Juni 2015 | Gesundheit und Rauchstopp

Rauchlose Tabakwaren: tatsächlich eine gesündere Alternative?

Kau-, Lutsch- und Schnupftabak sind sogenannte rauchlose Tabakwaren, deren Konsum weltweit im Ansteigen ist. Während Kau- und Schnupftabak in Österreich erhältlich ist, ist der Vertrieb von Lutschtabak verboten. Dennoch wird Lutschtabak – vor allem unter dem Namen „Snus“ bekannt – online bestellt und erfreut sich auch in Österreich zunehmender Beliebtheit

Snus – was ist das nun eigentlich?  Snus ist ein kleines „Tabakpäckchen“, das in der Wangentasche „geparkt“ und gelutscht wird. Es ist in ganz Europa (mit Ausnahme von Schweden) verboten.

Dadurch, dass Snus nicht geraucht wird, entsteht oft der Eindruck, es sei „gesünder“ als herkömmliche Tabakprodukte. Das ist allerdings eine falsche Annahme, da u.a. die Gefahr von Mundhöhlen- sowie Bauchspeicheldrüsenkrebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie die Schädigung von Zähnen und Zahnfleisch trotzdem vorhanden ist.

Außerdem nehmen Snus-Konsumentinnen und Konsumenten sehr hohe Nikotinmengen auf (im Durchschnitt 50-75 mg Nikotin pro Tag, was etwa 30-40 Zigaretten entspricht).

Snus ist also weder unbedenklich, noch gesünder, sondern mindestens genauso schädlich wie herkömmliche Tabakprodukte.

Quellen:

Fachstelle für Suchtprävention NÖ

Deutsches Krebsforschungszentrum (2006). Rote Reihe. Tabakprävention und Tabakkontrolle. Rauchlose Tabakprodukte: Jede Form von Tabak ist gesundheitsschädlich. Band 6. Heidelberg: dkfz.

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