Wie rauchen Frauen? – am 8. März ist Weltfrauentag

 

Obwohl das weibliche Geschlecht durchschnittlich später zur ersten Zigarette greift, kippen junge Frauen schneller in die Abhängigkeit. Interessant ist, dass Frauen eher eine psychische Abhängigkeit aufweisen und oft nur leichtgradig körperlich abhängig sind.

 

Wie rauchen Frauen?

Frauen rauchen vorwiegend aus emotionalen Gründen, bei psychischen Belastungen wie Angst, Depression, Frust und bei Konflikten. Auch nutzen Frauen das Rauchen eher zum Stressabbau, zur Entspannung oder zur Gewichtskontrolle. Obwohl Frauen durchaus häufiger einen Rauchstoppversuch unternehmen als Männer, erschweren diese Faktoren sowie die psychische Abhängigkeit den Rauchausstieg.

 

Gibt es spezielle Risiken für Frauen?

Ja! Bei Frauen findet sich durch das Rauchen ein erhöhtes Risiko für Unfruchtbarkeit und Schwangerschaftskomplikationen (wie Früh-, Fehl- und Todgeburten), für Osteoporose (nach der Menopause), für Gebärmutterhalskrebs und für grauen Star. In den letzten Jahren wird Rauchen auch mit Brustkrebs sowie Bluthochdruck in Verbindung gebracht.

 

Was hindert Frauen daran rauchfrei zu werden und zu bleiben?

Stress, Armut, Depression, fehlende soziale Unterstützung oder die Angst vor Gewichtszunahme sind nachgewiesene Faktoren, die den endgültigen Rauchausstieg erschweren können.

 

Mit dem Rauchen aufhören?

Frauen probieren öfter mit dem Rauchen aufzuhören als Männer. Als Gründe stehen hier das eigene Wohlbefinden sowie die Gesundheit an oberster Stelle.

Die Familienplanung und der Kinderwunsch zählen zu den stärksten Motivatoren. Häufig gibt auch das eigene Aussehen, also ästhetische Gründe, den Anstoß rauchfrei zu leben. Eine rosigere Gesichtshaut ist bereits nach kurzer Zeit bemerkbar, kein Gestank nach Rauch, keine gelben Finger sowie Zähne und langfristig weniger Falten sind weitere positive Folgen des Rauchstopps.

 

Die gesundheitlichen Vorteile, die ein rauchfreies Leben bringt sind groß und der Rauchstopp zahlt sich immer aus. Um dieses Ziel zu erreichen empfiehlt es sich, Unterstützung beim Rauchstopp in Anspruch zu nehmen.

 

Link: Gesundheitsbefragung 2014

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