Wie rauchen Männer?

Abhängig von Einflussfaktoren wie Alter, sozialem Hintergrund und Persönlichkeit zeigen sich beim Rauchen auch Unterschiede zwischen den Geschlechtern. Männer beginnen meist in jüngeren Jahren mit dem Rauchen und greifen meist zu stärkeren Zigaretten.

 

Männer rauchen durchschnittlich meist in „positiv“ besetzten Situationen. Rauchen ist mit der Erinnerung an schöne Erfahrungen verbunden. Auch das Rauchen in geselliger Runde oder in Verbindung mit einem Glas Bier oder Wein ist bei Männern ein Thema.

 

Entscheiden sich Männer einmal rauchfrei zu werden, so gelingt ihnen die Umsetzung meist leichter als Frauen. Hier haben sie den Vorteil, dass eventuell auftretende Entzugssymptome nicht durch den Menstruationszyklus beeinflusst werden und auch eine mögliche Gewichtszunahme für Männer weniger problematisch zu sein scheint.

 

Was die körperliche Abhängigkeit betrifft, zeigt sich in der Entwöhnung, dass Männer sehr gut auf Beratung in Kombination mit Nikotinersatzprodukten ansprechen.

 

Mann mit Blick in die Landschaft

 

Von allen Raucher/innen, die den Rauchstopp alleine probieren, schaffen es 0,5 % bis 3 % langfristig rauchfrei zu bleiben. Wer Beratung in Anspruch nimmt erhöht seine Chancen um das 10-fache oder sogar mehr. Die Gesundheitspsychologinnen des Rauchfrei Telefons helfen die passende Beratung zu finden oder begleiten telefonisch beim Rauschtopp.

 

Seit die Nummer des Rauchfrei Telefons auf den Zigarettenpackungen aufgedruckt ist, rufen mehr Männer an (ca. 60 %) als Frauen, um sich zum Rauchstopp informieren und beraten zu lassen.

 

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