Zigarettenrauch, Passivrauch und Dritthandrauch

Der Passivrauchen der von Nichtraucherinnen und Nichtrauchern eingeatmet wird, enthält die gleichen giftigen und krebserregenden Stoffe wie der von Raucherinnen und Rauchern inhalierte Rauch. Deshalb können durch Passivrauchen viele schwere Erkrankungen entstehen.

 

Oft sind Familienmitglieder betroffen, die die Gifte über den Passivrauch abbekommen. Kinder und Jugendliche sind gefährdet, auch ungeborene Kinder werden in ihrer Entwicklung beeinträchtigt.

 

Selbst wenn in einem Raum gerade nicht geraucht wird, besteht die Gesundheitsgefahr. Neben dem Passivrauch wissen wir heute von den Gefahren des sogenannten Dritthandrauchs.

 

Auf Möbeln, Tapeten,  im Teppich oder im Autoinnenraum setzen sich Teile des Tabakrauches fest. Dort bleiben sie trotz Lüften monatelang.

 

Anfang des Jahres konnte in einer  Studie gezeigt werden, dass noch sechs Monate nach dem Rauchverbot in einem Casino Nichtraucher/innen nach einem vierstündigen Casino-Besuch höhere THS-Werte an Fingern und im Urin aufwiesen, als Nichtraucher/innen aus einer rauchfreien Umgebung. Die Langzeitfolgen von diesem kalten Tabakrauch auf die Gesundheit sind bisher kaum untersucht.

 

Wir empfehlen Innenräume grundsätzlich rauchfrei zu halten und zum Rauchen vor die Tür ins Freie zu gehen.

 

Wenn Räumlichkeiten, in welchen  geraucht wurde, rauchfrei genutzt werden sollen, ist eine gründliche Reinigung und Renovierung sehr sinnvoll.

 

Wir wissen heute, dass der Rauchstopp einer der wichtigsten Schritte zur Verminderung vorzeitiger Erkrankungen ist.

 

Gerne unterstützen und begleiten wir Sie, wenn Sie rauchfrei werden möchten oder sich über das Rauchfreimachen Ihrer Wohnung, des Büros oder Autos informieren wollen.

 

Link:

Artikel zu Dritthandrauch in „Die Zeit“

Artikel zu Dritthandrauch in „Focus“

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